Da neiche Chorleiter
Die Maxi stöllt’s eich vor,
woar ba uns Chormoasterin 20 Joahr.
Und heut möcht i eich derzäl’n’,
wia die G’schicht in den Aunfängen is g’wein.
Wal oans wor daumols g’wiss,
dass a Frau beim Männerchor nix is.
Es is in 89er Johr g’wein,
do hot da Holzer Martin ols Chormoasta net mehr mög’n.
40 Joahr hot er g’sogt san g’nua.
I leg in Taktstock hin und gib a Ruah.
Und des woa domols für die Sänger a kloans Malheur,
wal a neicha Chormoaster muaß daun her.
Da Pollross Koarl hot g’sogt i tat wem wissen,
die Lage is dou net so besch…(eh scho wiss’n)…
A Neuberga is net,
oba hauptsoch wenns mit’n Chor wieder weida geht.
Na va Mürzzuaschlog is a holt,
recht fesch und a nau goar nit old.
Maxl hoast a, sog daunn da Koarl weida,
und g’hört hob i es war a gaunz a g’scheida.
Und waunn eich Sängern dies is recht,
sog i, dass er vorbeischaun möcht.
Und wia der neiche Chormorster is daunn kumman,
hot’s ba die Sänger geb’n a Brummen.
Denkt hätt’n s dies wohl nie,
der neiche Chormoasta wor a Sie.
A so a Schaund i holts net aus,
a Chormoastarin des is a Graus.
Mir is wurscht wias weida geht,
an so an Schaß, denn sing i net.
Das so wos gibt und überhaupt,
a Frau ols Chormoaster, is dies wu'l erlaubt?
So hot maunch oana daumols protestiert.
Heut hobn’s olle schon kapiert.
Das unser Maxi a „Goldgriff“ wor
und a Segen für’n ganzen Chor.
Sie hot ihr Wissen und Erfohrungen vom Sängerlebn
an ihre Sänger weitergeb’n.
Wor ols Chormoastarin a Ass
und dabei bei jeden Spaß.
Aufopferungsvoll hot si Joahr für Johr,
geleitet und geprägt den Chor.
A jeda hot die Maxi gern,
na dass auf g’hört hot, mia könnt’n röhr’n.
Uns is ober a gewiss,
dass im Leb’n die Gsundheit des Wichtigste is'.
Mia san ihr a desweg’n a net bös,
nur ban neichn Chormoasta a weing nervös.
Und legt die Maxi die Stimmgobel jetzt hin,
ba uns bleibt’s immer im Herzen drin.
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